Rapfen

Zielfisch Rapfen(Aspius,aspius – Schied), mit seinem stromlinienförmigen Körper der Torpedo unter den Süßwasserfischen. Die Fische können auf eine max. Größe von 120 cm heranwachsen. Er bestitzt ein großes, oberständiges und zahnloses Maul. In seiner Jungfischphase ernährt sich der Rapfen wie ein Friedfisch und wird erst in fortgeschrittenem Alter zum Jäger.

Er gehört zur Familie der Karpfen ( Cyprinidae ). Ein sehr grätenreicher Fisch und daher kaum als Speisefisch geeignet. Das Fleisch durch den Wolf gedreht, sind Rapfenbouletten allerdings sehr schmackhaft.

Vorkommen:

Der Rapfen liebt die Strömung. Er kommt in fast allen Flüssen Deutschlands vor. Ebenfalls beheimatet ist er in den Flüssen Mitteleuropas östlich des Rheins, in Osteuropa bis runter zur Wolga. Sein südlichstes Vorkommen sind die Stromgebiete der Donau. Im Norden vertreten bis Südschweden und Südfinnland. Zu finden in Deutschland ist er ebenfalls in Großen Seen, Kanälen und jeglichen Flüssen.

Fressverhalten

Der Rapfen ist einer der spektakulärsten Jäger unserer Gewässer. Oft in Rudeln unterwegs, ist der Rapfen ein absoluter Oberflächenjäger. Mit seinem großen oberständigen Maul verspeist er Kleinfische. Bei der Jagd verrät sich der Schied mit lautem Klatschen an der Oberfläche. Ein wahres Spektakel an der Oberfläche. Zu seinen Jagdrevieren zählen Steganlagen, Schilfgürtel, Seerosenfelder. Im Sommer finden wir die Silberpfeile oft in sehr flachem Wasser, wo sie sich am besten mit Oberflächenködern erbeuten lassen. Direkt auf oder knapp unter der Oberfläche könnt ihr mit den knallharten Bissen rechnen. Im Drill ist der Rapfen ein guter Gegner, der ausdauernd versuchen wird, euren Köder abzuschütteln. Das Angeln mit der Fliegenrute ist ein Versuch wert.

Laichverhalten

Der Rapfen laicht zwischen April und Juni. In der Zeit ist das Männchen mit Laichausschlag gezeichnet.

Hier geht es zu unseren Angelberichten: Artikelarchiv Weißfischangeln

 

Zielfisch Bilder: Rapfen

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